Vom Altmühltal durch die Fränkische Schweiz

An diesem sonnigen Spätsommermorgen schlafen wir etwas länger und kosten anschließend das reichhaltige und großartige Frühstücksbuffet voll aus. Die Frühstücksdiva des Hauses erklärt mir genervt, welche Tasten man an der Kaffeemaschine drücken darf und welche nicht, nachdem ich durch Druck auf eine Taste, die man nicht hätte drücken dürfen, die Maschine lahm gelegt hatte – und nein, es war nicht der Ausschalter.

Nach dem Aufpacken geht es los durchs Altmühltal, das zwar in der Morgensonne durchaus schön anzuschauen ist, aber bei Weitem nicht so spektakulär, wie ich es aus Erzählungen vermutet hatte. Unsere erste Rast des Tages machen wir im Blauen Hecht. Nachdem wir die nette Bedienung beruhigt haben, dass wir noch gar kein Mittagessen wollen, sind wir willkommen und können in aller Ruhe einen Kaffee genießen.

Weiter geht’s, vorbei an der schmucken Benediktinerabtei Plankstetten in Richtung Amberg.

McLibbocFür die Mittagspause habe ich einen kleinen Umweg eingeplant. Wie sich heraus stellt, lohnt der sich sehr und wir essen ein Mittagssüppchen in der Hammermühle. Wir finden einen liebevoll gestalteten Hof mit schattiger, offener Scheune vor, an deren Wand Farn wächst, der viele Leckereien auf der Karte zu bieten hat. Es gibt auch viele schöne und leckere Sachen im Hofladen zu kaufen, leider reicht der Packplatz auf dem Motorrad dafür nicht aus…

Dann kommen wir in die uns von unserer letzten Frankentour so positiv in Erinnerung gebliebene Fränkische Schweiz, die uns auch diesmal nicht enttäuscht. Nachmittagskaffee bzw. – Cola gibt es in Pottenstein an der Pegnitz, wo wir endlich mal daran denken, einen Aufkleber unterzubringen. Macht ein schönes Fotomotiv!

Anschließend gibt es noch viel mehr angenehm kurvenreiche Fränkische Schweiz mit charmanten Dörfchen an der Wisent entlang bis zu unserem Tagesziel Würgau.

Und auch wenn der Name Würgau klingt, als erwarte einen hier nichts Gutes, ist das Gegenteil der Fall:

Mit dem Schweizer Hof und der Brauerei Hartmann gibt es gleich zwei schöne Lokationen fürs Essen und Trinken. Ersteres machen wir in Zweiterem und umgekehrt. Es wird in beiden Gasthäusern an diesem Abend gefeiert – ein runder Geburtstag und eine Hochzeit. Dennoch ist das Personal nicht überfordert, sondern sehr zuvorkommend und wir müssen trotz des Betriebes nicht lange auf Durstlöscher und nahrhafte Sättigungsbeilagen warten. Toll.


 

Geplant waren 270 km, tatsächlich gefahren 297 km.
Tagesetappe:297 km
Unterkunft:Gasthof Schweizer Hof Würgau – DZ mit Frühstück 70,00 Euro
⭐️⭐️⭐️
Unterbringung Mopeds:In der Nachts abgeschlossenen Garage neben der Maschine vom Koch
⭐️⭐️⭐️⭐️
GPX-DateienRoute, Track.

McLibboc Verfasst von:

Honda NT 1100 (2022), Honda NC 750X (2016)

2 Kommentare

  1. Avatar
    Dozzer oder einfach.... Michl
    8. Juni 2020

    Schön geschrieben mit tollen Bildern.
    Im Altmühltal muss man schon die schönen Strecken kennen um Spass für das Auge und Moped zu haben.
    Aber überall findet sich was wenn man es möchte.
    Danke fürs mitnehmen.
    DLzG Michl

  2. McLibboc
    8. Juni 2020

    Stimmt, wir habe ja auch so Einiges gefunden. Danke fürs Kommentieren.

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